Drama pur beim Hallenturnier in Hilter: TuS unterliegt Seriensieger nach Finalkrimi

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Drei Tage lang war Hilter das Zentrum des regionalen Hallenfußballs. In einer stimmungsvollen Atmosphäre präsentierte sich der gastgebende TuS Hilter als exzellenter Organisator und sportliches Schwergewicht, auch wenn der Titel am Ende hauchdünn verpasst wurde.

Final-Krimi: Überzahl vergeben, Unterzahl bestraft

Das Finale zwischen dem TuS Hilter und dem Spielverein 16 bot an Dramatik alles auf. Dabei hatte der TuS zunächst die große Chance zur Führung: Nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen den SV 16 agierten die Gastgeber in Überzahl, schafften es jedoch nicht, den Ball im Netz unterzubringen.

Kurz vor dem Ende wendete sich das Blatt: Diesmal traf es den Hilteraner Sebi Rassfeld mit einer Zeitstrafe. In der verbleibenden Unterzahl schlug der abgezockte Seriensieger eiskalt zu und erzielte den 0:1-Siegtreffer. Trotz der Enttäuschung über die verpasste Chance zeigte sich der SV 16 nach dem Abpfiff als großer Sportsieger: Die Mannschaft spendete 50 Euro ihres Preisgeldes für die Jugendabteilung des TuS Hilter – eine starke Geste, die den fairen Charakter des Turniers unterstrich.

Halbfinal-Krimi und Neunmeterschießen

Bereits der Weg ins Finale war für den TuS Hilter nichts für schwache Nerven. Im Halbfinale gegen den Hagener SV stand es nach der regulären Spielzeit von 15 Minuten 2:2. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen, das der TuS mit 4:3 für sich entschied.

Im zweiten Halbfinale setzte sich der Spielverein 16 deutlich mit 5:0 gegen Rasensport Osnabrück durch. Das Spiel um Platz drei wurde im Anschluss nicht mehr ausgespielt, sondern direkt im Neunmeterschießen entschieden. Hier behielt der Hagener SV mit 3:1 gegen Rasensport die Oberhand.

Ein voller Erfolg für den Verein

Auch wenn es sportlich knapp nicht für den ganz großen Wurf reichte, zog der TuS Hilter ein glänzendes Fazit. „Wir haben den Verein und den Ort Hilter bestens repräsentiert“, hieß es von Vereinsseite. Die Zuschauer in der vollen Halle wurden an allen drei Tagen bestens unterhalten, womit das Turnier einmal mehr bewies, welchen Stellenwert der Hallenfußball in der Region hat.